Leichter lernen Fahrdorf
Lerntherapie und Lernförderung
WillkommenMein AngebotLerntherapieINPP-KISSKontakt
Lerntherapie

Was ist eigentlich Lerntherapie?

 

Lerntherapie befasst sich mit den gestörten Lernprozessen und deren Auswirkungen auf das Kind und seine Familie. Als Grundlagen für die individuell zu entwickelnden Hilfsangebote werden soziale, psychologische, medizinische und pädagogische Kenntnisse angewendet und die Eltern entsprechend beraten. Verfestigte Lern- und Leistungsstörungen werden systemisch betrachtet und als Wirkungsgefüge verstanden.

 

Vom Fachverband für Integrative Lerntherapie wird Lerntherapie so formuliert:

 

„Lerntherapie ist ... eine professionelle pädagogisch-psychologische Dienstleistung, die  sich  auf eine empirisch erarbeitete wissenschaftliche Grundlage stützt und ein hohes Maß an Erfahrungswissen und Fachkompetenz voraussetzt.“

 

Um sich nach dieser Vorgabe als Lerntherapeutin zu bezeichnen, muss mindestens eine berufsbegleitende dreijährige Zusatzausbildung zu einer pädagogischen Grundausbildung absolviert werden. Über meine weiteren Qualifikationen können Sie sich auf der „Kontakt-Seite“ informieren.

 

Für wen ist Lerntherapie geeignet?

 

Lerntherapie erhalten in der Regel Schulkinder und Jugendliche, die keine Erfolgserlebnisse in der Schule haben und den geforderten Schulstoff nicht altersgemäß aufnehmen können. Sie fallen  dort entweder durch Resignation oder unangemessenes soziales Verhalten auf. Dies hat oft zur Folge, dass betroffene Schüler aus der Klassengemeinschaft ausgegrenzt werden. Es ist auch zu beobachten, dass sich die Kinder von  ihren  Freunden und aus ihrer Familie  zurück ziehen.

Kinder mit Entwicklungsdefiziten können aber auch bereits vor dem Eintritt in die Schule mit Lerntherapie gefördert werden.

 

Wie wird in einer Lerntherapie gearbeitet?

 

Lerntherapie beginnt immer mit einer Diagnostik der  Lern- und Leistungsvoraussetzungen, um eine Auftragsklärung zu erreichen. Die zu erreichenden Ziele werden für den Einzelfall  festgelegt und mit den Eltern abgesprochen. Diese Absprachen betreffen sowohl die inhaltlich-methodischen Aspekte, als auch den zeitlichen und finanziellen Rahmen.

 

Vom ersten Kontakt mit den Betroffenen (Kind oder Jugendlichen und deren Eltern) bis zum Abschluss wird dies als ein Zusammenwirken zwischen allen Beteiligten gesehen. Das Kind erhält eine Lerntherapie in Form einer  Lernförderung. Es wird eine „neue“  Lernsituation geschaffen, die individuell passend gestaltet wird.

 

Nach einiger Zeit wird sich eine neue positive Lernstruktur einstellen. Diese bedingt eine Aufwertung des Selbstwertgefühls und neuen Mut, sich auf das geforderte schulische Lernen einzulassen. Diese positive Lernstruktur wird so lange beibehalten, bis sie sich stabilisiert hat und das Kind gelernt hat, auch mit  wieder auftretenden Rückschlägen konstruktiv umzugehen.

 

Der Ablauf einer Lerntherapie/Lernförderung gestaltet sich wie folgt:

 

-           Erstgespräch mit den Eltern unter Einbeziehung der 

            frühkindlichen Entwicklung


-           Diagnostik des Lernstandes und motorischen Entwicklung des

            Kindes


-           Auswertungsgespräch der Diagnostik mit den Eltern, inkl. 

            Beratung über erforderliche zusätzliche Maßnahmen wie: Ärzte,

            Logopäden oder Ergo- und / oder Manual-therapeuten (siehe:

            INPP-KISS), Entscheidung zur Förderung


-           Förderung  des Kinder oder Jugendlichen in der Regel mit einem

                            Termin pro Woche

-           Beratung der Eltern bei auftretenden Problemen

 

-           Kontakt zur Schule des Kindes und Gespräche mit den

            Lehrkräften

 

Welche Methoden werden in einer Lerntherapie/Lernförderung eingesetzt?

 

Da sowohl die Lernvoraussetzungen, als auch die schulischen Leistungen gefördert werden sollen, setzt sich eine Förderung aus vielfältigen Ansätzen und Methoden zusammen :

 

Methoden der Bewegungsförderung:

 

-           Bewegungselemente aus dem INPP Programm und der Psychomotorik,

            u.a.:

 

-           Übungen und Spiele zur Förderung der sensorischen Integration

 

-           Übungen und Spiele aus der rhythmischen Erziehung

 

-           Entspannungsübungen

 

 

Methoden zur Förderung des Lesens und Schreibens:

 

- Kieler Leseaufbau (inkl. Lautgebärden zur Buchstabenkenntnis)

 

-  Lesetraining mit besonderer Berücksichtigung der Lesegenauigkeit

 

-  Kieler Rechtschreibaufbau

 

-  Erarbeitung von Rechtschreibregeln und deren Anwendung nach Reutter/Liehr

 

-  Spiele zur Förderung der Merkfähigkeit

 

 

Methoden zur Förderung der Konzentration:

 

- Konzentrationstraining nach Laut/ Schlottke, u.a.

 

 

Methoden zur Förderung der rechnerischen Fähigkeiten:

 

- handelnder Umgang mit Mengen und Zahlen, kleines 1+1, kleines 1x1

 

- Rechentraining, Zahlen zerlegen, Aufbau des Dezimalsystems

 

- Förderung von Mengenverständnis

 

- Inhaltliches Verstehen und Bearbeiten von Sachaufgaben

 

 

Die genannten methodischen Elemente werden nicht isoliert,

sondern miteinander verknüpft eingesetzt.


WillkommenMein AngebotLerntherapieINPP-KISSKontakt